Nun war es wieder mal soweit: unsere alljährliche Frauentagung fand am 3.3.2018 unter dem Motto  „Ein Leben in Freiheit“ statt. Auch dieses Jahr sind wieder Frauen aus unterschiedlichsten Gemeinden zusammengekommen, um diesen Tag gemeinsam zu verbringen.

Als Gastrednerin hat das Frauenteam der GNL Bramsche die gebürtige Hamburgerin      Sarah Keshtkaran eingeladen, um durch das Thema zu führen. Sarah schreibt auf ihrem Blog „honigdusche.com“ unter anderem von ihrem Mama-Alltag und teilt ihre Gedanken zu unterschiedlichsten Themen. Ihre lockere und offene Art auf der Bühne begeisterte die knapp 110 Gäste. Mithilfe einfacher Materialien veranschaulichte Sarah zwei unterschiedliche Fundamente, auf denen wir unseren Glauben bauen können. Entweder man versucht aus seiner Liebe zu Gott heraus ein guter Christ zu sein oder aber man baut auf die Liebe Gottes zu einem selbst (das eine schließt das andere nicht aus!). Vergleichbar ist die Liebe Gottes mit der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Ein Kind wird immer geliebt, ganz gleich wie gehorsam es ist oder eben auch nicht. Das wurde uns sehr anschaulich durch Liliana Drachenberg und Karina Zilke dargestellt. Lilliana erzählte uns eine Geschichte aus ihrer Kindheit und verglich ihren Vater mit unserem Himmlischen Vater, der uns immer und immer wieder ohne Vorwürfe zu machen vergibt, annimmt und heiligt.

Während des 1. Teils der Veranstaltung durften wir auch ganz praktisch in die Freiheit des Lobpreises treten und Gott feiern und anbeten. In der Mittagspause wurde leckeres Essen von einigen Männern der GNL Bramsche vorbereitet und als Dessert eine Joghurt-Bar mit verschiedenen Toppings angeboten. Nach einiger Zeit der Gemeinschaft war es nun Zeit für den zweiten Teil des Tages mit dem Fokus auf die Berufung einer Frau. Angelehnt an Sprüche 31 zeigte Sarah die historischen und kulturellen Hintergründe dieser Verse auf. Wozu sind wir Frauen denn jetzt genau berufen? Sind wir berufen, Ehefrau und Mutter zu sein? Gott hat uns berufen, weit mehr als das zu sein. Wir dürfen stark und gleichzeitig auch verletzlich sein, mutig sein und trotzdem auch mal Zweifel haben. Als Beispiel nannte Sarah uns Lydia aus dem Neuen Testament. Zum Abschluss ihres Vortrags setzten sich die Frauen in Kleingruppen zusammen, um einander die eigenen Wünsche und Träume mitzuteilen und darüber zu beten. Oft zeigt einem erst das laute Aussprechen tiefer Sehnsüchte ganz klar, versteckte Träume und Wünsche als solche wahrzunehmen.

Ein berührender Poetry- Slam, geschrieben und vorgetragen von der Moderatorin Karin Lichtner, über das, was und wer wir in Gottes Augen sind, rundete den Nachmittag ab. Nicht unser Aussehen, Gewicht etc. bestimmt uns, sondern Gott gibt uns den Wert, nämlich seine Töchter zu sein.

Zum Abschluss der gesamten Veranstaltung gab es eine Kaffee- und Plätzchenrunde, bei der wir neue Bekanntschaften schließen und alte wieder aufleben lassen konnten.

Was für eine gelungene und gesegnete Veranstaltung das war! Wir gingen mit dem Wunsch nach Hause, die Gewissheit der Liebe Gottes zu uns neu zu verinnerlichen und die starke und mutige Frau zu werden, zu der Gott uns in seinem Wort berufen hat. Mit seiner Hilfe leben wir ab jetzt alle noch ein bisschen mehr ein Leben in Freiheit. Gott segne uns dabei!